Die digitale Transformation im Schweizer Gesundheitswesen hat die Arbeit von Ärzten, Apotheken und anderen Gesundheitsdienstleistern nachhaltig verändert. Eine zentrale Rolle dabei spielt die lanista mobile app, die seit Jahren als unverzichtbares Werkzeug für die tägliche Praxis gilt. Entwickelt von Lanista, einem führenden Anbieter für digitale Lösungen im Gesundheitssektor, verbindet sie elektronische Patientenakten (EPAs), Rezeptmanagement und administrative Abläufe in einem einzigen, intuitiven Interface. Besonders in der ambulanten und stationären Medizin wird sie zunehmend als Standardwerkzeug genutzt – mit einem Fokus auf Compliance, Datensicherheit und interoperabilität mit anderen Systemen wie der eGK oder dem Schweizer Rezeptsystem.
Ein zentraler Vorteil der lanista App liegt in ihrer Anpassbarkeit an die individuellen Bedürfnisse der Praxis. Ärzte können zwischen verschiedenen Modulen wählen – etwa für die elektronische Patientenakte mit integriertem Dokumentenmanagement, für die Abwicklung von Rezepten oder für die Kommunikation mit Patienten und Kollegen. Besonders in ländlichen Regionen, wo digitale Infrastruktur oft unzureichend ist, hat sich die App als Brücke zwischen traditionellen Arbeitsweisen und modernen Anforderungen erwiesen. Studien zeigen, dass Praxen, die die App nutzen, ihre Dokumentationszeiten um bis zu 40 Prozent reduzieren können, während gleichzeitig die Fehlerquote bei Rezepten und Abrechnungen deutlich sinkt.
Die Integration mit bestehenden Systemen ist ein weiteres Kernmerkmal der lanista App. Seit ihrer Einführung 2018 hat sie über 15.000 Ärzte und Apotheker in der Schweiz in ihren Praxen eingeführt – ein Wachstum, das sich in den letzten drei Jahren beschleunigt hat. Besonders in der Kinder- und Frauenheilkunde sowie in der Hausarztpraxis wird sie als besonders praxisnah bewertet, da sie direkt mit der eGK und dem Schweizer Rezeptportal interagiert. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die regelmäßige Weiterentwicklung: Seit 2022 gibt es eine spezielle Version für mobile Geräte, die auch ohne ständiges Internetzugang auskommt und damit besonders in abgelegenen Regionen genutzt wird.
Doch die App ist nicht nur ein reines Arbeitsinstrument, sondern auch ein Werkzeug für bessere Patientenkommunikation. Durch die Möglichkeit, digitale Gesundheitsdokumente direkt an Patienten zu versenden – etwa Rezeptauszüge oder Arztbriefe – sinkt der Aufwand für persönliche Termine und die Patienten sind schneller informiert. Zudem bietet die App die Möglichkeit, digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) zu integrieren, was besonders im Bereich Prävention und chronischer Krankheiten eine neue Dimension eröffnet. Ein konkretes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der App „MyTherapy“, die bei Diabetes-Patienten die Einhaltung der Therapiepläne unterstützt.
Für die Zukunft wird die lanista App weiterhin eine zentrale Rolle im Schweizer Gesundheitswesen spielen. Mit der Einführung des neuen elektronischen Rezeptsystems ab 2025 wird sie noch stärker in die Abrechnungsprozesse eingebunden sein. Gleichzeitig wird die App weiter an die Anforderungen der digitalen Gesundheitsversorgung angepasst, etwa durch die Integration von KI-gestützten Tools zur frühzeitigen Erkennung von Abweichungen in der Patientenakte. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Datensicherheit, da die App seit ihrer Einführung strenge Schweizer Datenschutzbestimmungen (DSGVO-ähnliche Regelungen) einhält und regelmäßige Audits durchführt.
Für Ärzte, die noch nicht auf die lanista App umgestiegen sind, lohnt sich ein Blick in die aktuellen Features: Neben der elektronischen Patientenakte mit Volltextsuche und medizinischen Suchfunktionen bietet die App auch eine integrierte Terminplanung mit Erinnerungsfunktionen. Besonders in der Praxis mit hohem Patientendurchsatz kann dies den Arbeitsfluss deutlich verbessern. Die App unterstützt zudem die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegekräften, indem sie gemeinsame Patientenakten anzeigt und Anweisungen für die stationäre Versorgung überträgt.
- Seit 2018 eingeführt, über 15.000 Nutzer:innen in der Schweiz
- Reduktion der Dokumentationszeiten um bis zu 40 Prozent in Praxen
- Direkte Integration mit eGK, Schweizer Rezeptsystem und DiGA
- Mobile Version mit Offline-Funktionalität seit 2022
- Regelmäßige Updates mit Fokus auf Compliance und Datensicherheit